Große Erfolge in Berlin

+++ Andreas Lindner Deutscher Vizemeister im Herreneinzel O35 +++  Treppchenplatz im Mixed für BBG-Regionalligaspieler +++ Als Vizemeister kehrte Andreas Lindner von der Deutschen Meisterschaft O35 im Badminton zurück. Der Regionalligaspieler der Bottroper Badminton-Gemeinschaft (BBG) wurde überraschend Zweiter im Herreneinzel der Altersklasse O35. Doch das war nicht alles für Lindner: Der dritte Platz im Mixed und die Viertelfinalteilnahme im Doppel rundeten den starken Auftrit des Routiniers ab. Gleich im ersten Wettbewerb sorgte Lindner in der Großen Sporthalle des Sportforums Berlin für eine Überraschung. Im Einzel war er zuletzt bei der Westdeutschen Meisterschaft gar nicht an den Start gegangen, jetzt ging es für ihn kampflos in die zweite Runde und mit Siegen über Marcus Schwed (KSV Baunatal; 21:15, 23:21) und Arthur Schacht (SG Post/Süd Regensburg; 21:10, 22:20) gleich ins Halbfinale. Besonders in den knappen zweiten Sätzen bewies Lindner Nervenstärke. Lindner_Herreneinzel O35 In der Runde der letzten Vier ließ sich der BBG-Crack in der Partie gegen den an drei gesetzten Björn Wippich (SG Robur Zittau) auch nach einem verlorenen ersten Durchgang nicht aus der Ruhe bringen. Mit 21:13 und 21:16 brachte er die Sätze zwei und drei klar nach Hause. Nur im Finale gegen Seriensieger und Titelverteidiger Thorsten Hukriede (BV RW Wesel) hatte Lindner dann beim 8:21 und 11:21 keine Chance. Im Herrendoppel wurde Lindner zusammen mit Alexander Schulz (SSV Wichern-Schule) ebenfalls von Hukriede und seinem Partner Konstantin Dubs (TSV Neuhausen-Nymphenburg) gestoppt. Im Viertelfinale war beim 13:21 und 14:21 gegen die späteren Sieger Endstation. Dritter Platz im Mixed Besser lief es dagegen im Mixed. Zusammen mit Manuela Nowak vom SC Münster 08 hatte sich Lindner jüngst erst zum Westdeutschen Meister gekrönt – und in Berlin kämpfte sich das Duo ebenfalls weit vor. Nach einem Freilos zum Auftakt ging es im Achtelfinale besonders eng zu, doch beim 24:22, 20:22 und 27:25 hatten Lindner/Nowak gegen Tim Dechow/Jessica Schulz (ATSV Stockelsdorf) am Ende das Glück auf ihrer Seite. Auch im Viertelfinale musste der dritte Satz entscheiden: Das Bottroper-Münsteraner-Duo schlug die an drei gesetzten Ingo Waltermann/Stefanie Struschka (SG 1862 Anspach/TV Wehen) mit 21:16, 19:21 und 21:10 – der Treppchenplatz war damit sicher. Nach der Niederlage gegen die späteren Meister Maurice Niesner/Claudia Vogelgsang (BV Gifhorn/VfB Friedrichshafen; 21:23, 16:21) blieb es dann auch beim beachtlichen Bronzerang.

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